Fahrzeug

Nachrüstungen am Ranger

s’Kischdle

Was tun, wenn man nicht (richtig) reisen kann oder darf? Und wenn gleichzeitig das Kischdle vor der Tür steht und auf einen Einsatz wartet? Tja, dann helfen nur kleinere oder größere Optimierungen am Fahrzeug.

Schon seit einiger Zeit hatten wir am Ranger diverse Fehlermeldungen. Mal sollte der Bergabfahrassistent nicht mehr funktionieren, mal der Abstandswarner oder das ABS und auch die Erkennung von Verkehrsschildern oder die Start-/Stop-Automatik versagten ihren Dienst. Es sah so aus, als wolle uns das Auto zeigen, was es so alles drauf habe! Wir glaubten aber nicht, dass es einen gravierenden Grund für diese verschiedenen Fehlermeldungen gäbe und hatten es zunächst nicht eilig, das Ganze in der Fordwerkstatt prüfen zu lassen.

Dieser Stecker an der Hinterachse war der Übeltäter

Doch Ende April war es dann soweit, wir stellten unser Kischdle in die Werkstatt. Der Inhaber war vom Camper ganz angetan und bat uns, ihn auf jeden Fall zu informieren falls wir ihn verkaufen wollten. Aber auf diesen Zeitpunkt muss er hoffentlich noch lange warten! Der Übeltäter für die vielen Meldungen war schnell gefunden, es war ein nicht korrekt „eingerasteter“ Stecker unter dem Fahrzeug.

Weil wir nun aber schon mal in der Werkstatt waren, ließen wir auch noch ein paar Nachrüstungen an unserem Ranger anbringen. Wir wollen ja möglichst im kommenden Jahr die Panamericana fahren und für die zu erwartenden schlechteren Abschnitte dieser Tour gerüstet sein. Deshalb gab es folgende Optimierungen am Fahrzeug:

1. Zusätzliches Gitter zum Schutz des Kühlers vor Steinschlag (ist aus dem Tuningbereich)

2. Bergeösen von Rival (die Abschleppöse ist aus unserer Sicht nur was, um auf Asphalt abzuschleppen, nicht jedoch, wenn man sich mal festgefahren haben sollte)

3. Spritzschutz an den Vorderrädern (hoffentlich bringt‘s was…)

Auf die Idee der Bergeösen kamen wir durch einen Artikel auf der Seite von Wohnkabinen Online. Nach der Lektüre war klar, dass im Falle eines Festfahrens im Schlamm oder am Berg der normale Abschlepphaken dem Gewicht unseres Campers wohl nicht allzu lange standhalten würde. Und weil für den Einbau des Steinschlagschutzes sowieso der Stoßfänger weg musste, ließen wir die stabilen Bergeösen auch gleich montieren. Ein Selbsteinbau kam für uns nicht in Frage.

Jetzt ist unser Camper also für (fast) jedes Gelände gerüstet, von uns aus könnte es also bald losgehen…