Panamericana

Kanada wie aus dem Bilderbuch

„Do you have a generator? There is only one rule…“ hören wir, als wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragen. Aber einen Generator haben wir nicht, unsere Solarpanels erzeugen bislang genügend Strom, so dass wir keine zusätzliche Stromquelle benötigen. Der

Einfache Campgrounds liegen oft wunderschön in den Parks

super freundliche Mitarbeiter an der Hotelrezeption zeigt hinüber zum großen Parkplatz am Waldrand, auf dem wir kostenfrei übernachten dürfen.

Das ist eine Ausnahme hier in den Nationalparks, denn man darf nicht frei stehen sondern muss zum Übernachten einen Campground aufsuchen. Es gibt sehr unterschiedliche Plätze, manche haben nur Plumpsklos, hingegen andere Sanitäreinrichtungen mit warmen Duschen, aber fast immer liegen sie in wunderbarer Landschaft. Einige der Campingplätze kann man im voraus online reservieren, es gibt aber auch welche, die man nur vor Ort buchen kann. Dies geschieht dann oft in einem Selbst-Registrierungs-Verfahren.

Unterwegs im Columbia Icefield

Wir haben in den Parks bislang keine Vorausbuchungen getätigt, weil das mit unseren Reiseplänen nicht so recht zusammen passen will. Schließlich wissen wir nicht, wann wir wo sein werden. Es ist sehr entspannend, nicht zu einem fixen Datum an einem bestimmten Ort sein zu müssen. Zudem hat es uns unglaublich genervt, dass bei einer Onlinereservierung zusätzlich ca. 12 $ Gebühren zusätzlich erhoben werden. Und das bei den ohnehin nicht gerade geringen Übernachtungspreisen von 35 – 45 $ je nach Ausstattung.

Die Landschaft ist oft richtig fotogen!

Ob es im Sommer, also während der Hauptsaison, auch möglich ist, ohne Reservierungen zu reisen, wissen wir nicht. Aber für uns ist es so die beste Option und die kleinen, nicht im voraus buchbaren Plätze haben uns sogar besser gefallen.

Dass in Nationalparks nicht frei gecampt werden darf liegt an der großen Anzahl an Touristen, die auch schon jetzt in dieser Region unterwegs sind. Es sind aber auch oft genug richtige Bilderbuchlandschaften, durch die wir hier kommen. Wenn dann noch die Sonne für die richtige Beleuchtung sorgt, können auch wir unsere Alben mit solchen Fotos füllen.

Unsere Tour führt uns von Banff bis nach Jasper in den beiden gleichnamigen Nationalparks. Wir sehen Berge, Seen, Gletscher und Wälder. Dabei kommen wir mit anderen Reisenden und mit Einheimischen ins Gespräch, wir stapfen durch Schnee und machen kleine Wanderungen, und immer wieder geraten beeindruckende Tiere vor unser Kameralinse.

Wie immer folgt hier eine kleine Auswahl an Fotos. Dieses Mal jedoch ohne besondere Tierbilder, denn im nächsten Beitrag werden wir von Tierbegegnungen erzählen. Und auf der Seite „Begegnungen“ stellen wir einige der Menschen vor, die wir unterwegs getroffen haben.