Panamericana

Tourismus pur

Die Mayaküste lockt viele Besucher an

Acht Monate lang sind wir nun durch Nordamerika gereist und hatten dabei oft das Glück, wundervolle Natur und tolle Landschaften mit nur wenigen anderen Menschen teilen zu müssen. Doch in Yucatán ist das anders. Hier herrscht Tourismus pur!

Hier an der Lagune lassen wir es uns gut gehen

Schon auf der ersten Etappe ins Landesinnere staunten wir über wahre Menschenmassen wie z.B. in Chichén Itzá, wo unzählige Reisebusse täglich Tagestouristen aus Cancún und Umgebung ankarren. Jetzt haben wir selber die Mayaküste erreicht und wundern über die schiere Menge an Hotels aller Preisklassen.

Aus den USA, Kanada oder Europa kommen viele Besucher hierher, denn Yucatán gilt als sicheres Reisegebiet. Meist sind es Pauschalurlauber, die hier recht günstige Angebote nutzen können. Für Individualreisende wie wir sieht es oft anders aus. Es gibt zwar eine ganze Menge an Hotels und Pensionen, aber bei vielen der Unterkünfte scheinen uns die Preise weit überzogen!

Der berühmte Mayatempel in Tulum

Doch mit ein wenig Glück finden wir meist ganz passable Hotels, so wie im Dschungel von Chetumal. Die kleine, naturnah gestaltete Anlage liegt direkt an einer Lagune, wo man abseits von jeglichem Trubel die Seele baumeln lassen kann. Wir genießen die Ruhe und die Köstlichkeiten, die die freundlichen Inhaber in der Küche zaubern.

Abendstimmung auf der Isla Mujeres

Auch in Tulum haben wir Glück, denn wir können die zentrale Lage eines gut ausgestatteten Apartements nutzen, um Ausflüge in die Umgebung zu machen. Mayastätten wie Cobá oder hier in Tulum direkt am Meer locken genauso wie Cenoten oder Strände in der Nähe.

Zum Ende unserer Reise wollen wir dann noch ein paar Tage ohne Auto auf der Isla Mujeres verbringen. Die kleine Insel liegt nahe bei Cancún und soll laut diversen Quellen im Internet eine „wohltuende ruhige Alternative“ zum quirligen Cancún sein. Soll. Doch die Wirklichkeit sieht leider anders aus: ein immenser Verkehr herrscht auf den wenigen Straßen, meist sind es laut knatternde, stinkende Zweitakter (Golfcarts), mit denen vor allem die vielen Touristen über die Insel brettern. Wir fühlen uns wie auf Malle in Mexiko…. also genau unser Ding… ;-))

Aber wir wollen nicht klagen, es gibt nämlich einen Bus, der uns für ca. einen Euro an jede Ecke der langgezogenen Insel bringt. Und in der Nachbarschaft gibt es nette, kleine Restaurants, so dass wir nicht selber kochen müssen. Also doch noch etwas Urlaub, bevor es dann endgültig nach Hause geht, wo hoffentlich unser Kischdle schon auf uns wartet. Ob und wie das dann verläuft, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. So lange noch ein paar Fotos:

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