Panamericana

Finale

RoRo-Schiff im Hafen

 

s’Kischdle im Hafen

„Hier, auf diesem Platz steht Ihr Auto. Gehen Sie durch das Tor und dann hier entlang.“ meint die junge Dame im Hafen von Antwerpen und zeigt auf einen Plan, der uns den Weg zu unserem Kischdle zeigen soll.

Im Gegensatz zu den anderen Häfen, die wir bislang kennengelernt haben, werden wir nicht per Shuttle zum Fahrzeug gebracht. Wir sollen einfach mal alleine loslaufen. Der Weg ist ja einfach. Zumindest auf dem Plan, denn als wir die Drehtür zum Hafengelände durchschritten haben, sehen wir uns mit einer immensen Menge von Autos konfrontiert. Wie auf einem reichlich überdimensionierten Parkplatz warten hier Hunderte (oder Tausende?) von diversen Fahrzeugen vom fabrikneuen PKW über Gebrauchtwagen, LKW oder Baumaschinen auf ihren Weitertransport.

Etwas Unordnung im Auto

Und wir irren durch die Wege und suchen unseren Camper. So langsam können wir uns anhand des Plans orientieren und tatsächlich, ziemlich weit hinten, neben einem der riesigen Autotransportschiffe, sehen wir unser Kischdle! Zu unserer Erleichterung wurde weder eingebrochen noch ist eine neue Beschädigung zu sehen. Lediglich im Fahrerhaus herrscht ein wenig Unordnung, hier suchte man wohl nach Brauchbarem.

In Amsterdam weihnachtet es

Wir mussten hier im Hafen von Antwerpen nur noch ein wenig organisatorisches klären, denn der Agent unseres Verschiffers hatte bereits alles vorbereitet, so dass wir eigentlich nur noch den Camper vom Terminal abholen mussten. Und damit beginnt der allerletzte Teil der Reise, wir bringen unser Auto wieder nach Hause.

Zuvor schon waren wir in Amsterdam angekommen und mussten lernen, mit der Kälte in Europa klarzukommen. Obwohl wir drei Tage nach der geplanten Ankunft unseres Fahrzeugs hier ankamen, war das Schiff noch immer nicht in Antwerpen. Es lag ironischerweise gerade jetzt in Amsterdam vor Anker! Doch hier konnte man uns das Auto nicht aushändigen, denn hier dürfen nur Neufahrzeuge entladen werden – und so kurzfristig hätte man auch die Frachtpapiere nicht ändern können.

Wieder daheim!

Und weil das Schiff dann auch noch an einem Freitag den Hafen von Antwerpen erreichte, mussten wir bis zum darauf folgenden Dienstag warten, bis wir unser Kischdle endlich wieder hatten. Aber letztlich sind wir froh, dass alles ohne Komplikationen ablief. Nun können wir uns einigen Reparaturen widmen, die am Fahrzeug und in der Wohnkabine fällig sind. Denn wie heißt es immer? Nach der Reise ist vor der Reise…

Und zum Schluss noch eine Übersicht über die Route, die wir in den letzten acht Monaten auf dem amerikanischen Kontinent gefahren sind:

 

 

4 Kommentare

  • Altmann Michael

    Schön das alle wieder gut daheim angekommen sind. Das ist das Wichtigste. Und nun viel Spaß bei der Planung der nächsten Reise 😉👍🏻

    • admin

      Hallo nach Tunesien! Schön, von euch zu hören. Wahrscheinlich werden wir uns gegenseitig viel zu erzählen haben, wenn ihr wieder zu Hause seid! Euch noch eine gute Heimreise!

    • admin

      Hallo Jens,
      vielen Dank für den Kommentar! Wir wünschen euch ebenfalls noch schöne „Restfeiertage“ und alles Gute für das neue Reisejahr! Vielleicht treffen sich unsere Omans ja mal irgendwann, irgendwo! 😀 👋

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